Einfach mal Touri sein!
Seit meinem letzten Post ist ein bisschen Zeit vergangen. Und auch einiges passiert.
Hier im Camphill gab es einfach unfassbar viel zu Unternehmen und erledigen. Zuerst Michaelmas, von dem ich euch ja schon berichtet habe, und danach natürlich Halloween, was hier ziemlich groß gefeiert wird.
Wir hatten in Mourne Grange eine Halloween Party für unsere Villager mit Kostümen, Spielen und allem drum und dran. Wir Short-Term Co-Worker, wie liebevoll die Freiwilligen hier genannt werden, sollten diese Party organisieren und es hat unseren Bewohnern unglaublich viel Spaß gemacht!
Ich bin gut hier im Arbeitsalltag angekommen und genieße meine freien Tage, an denen ich auch einfach mal etwas anderes sehen kann.
Desweiteren fand ein Music-Workshop statt, in dem unsere Villager einige typisch irische Instrumente wie die Tinwhistle (das ist eine kleine Flöte aus Metall) oder Bodhràn (Trommeln) ausprobieren konnten. Auch Flöte und Akkordeon standen hoch im Kurs.
Ziemlich große Neuigkeiten sind, dass meine Hauseltern unsere Community verlassen werden um zurück nach Deutschland zu gehen - für mich heißt das also die neue Hausmutter kennen zu lernen. Ich kenne sie schon ein wenig, habe mich ein paar mal mit ihr unterhalten und sie macht einen super netten Eindruck - weitere Infos werden dann folgen!
Und was macht man als erstes, wenn man in Dublin als Tourist ankommt? Natürlich - Eine Sightseeing-Hop-on-Hop-off-Bus-Tour mit dem typischen roten Doppeldeckerbus! Wer sich das auch überlegt, dem empfehle ich - egal in welcher Stadt - ein 24h Ticket für einen Hop-on-Hop-off-Bus zu kaufen. Dann könnt ihr den ganzen Tag in Ruhe durch die Stadt schlendern und wenn ihr Lust habt weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit fahren - und ihr müsst nicht mehr extra zahlen.
Als wir dann eine Haltestelle gefunden hatten, ging es für uns los. Durch einige Straßen, die man einfach mal gesehen haben soll, zu unserem ersten "Hop-Off" Stop, dem Trinity College. Von dort danach weiter zu einigen Streetart-Häusern und zum Guinness-Storehouse - die Guinness Brauerei inklusive Museum, die ich schon die ganze Zeit sehen wollte!
Das Guinness-Storehouse befindet sich etwas außerhalb, aber da der Sightseeing-Bus dort hält, mussten wir uns keine Sorgen darum machen, wie wir dort hin kommen. Es ist aufgeteilt in 6 Stockwerke und wurde von der ursprünglichen Haupt-Brauerei zu einem Museum umgebaut. Im Storehouse werden die Brauprozesse, verschiedene Fakten, die Geschichte der Werbung, die hinter Guiness steckt, und vieles mehr ausgestellt und super rübergebracht!
Wir haben mit Studentenrabatt 22€ Eintritt bezahlt, was ein Haufen Geld ist. Dadurch, dass man jedoch am Ende der Tour in der Gravity Bar im obersten Stockwerk ein Pint Guinness bekommt wenn man seine Eintrittskarte zeigt, mindert das wieder etwas den Preis. Das muss übrigens nicht unbedingt das klassische, dunkle Guinness-Stout-Bier sein, sondern kann auch ein Ale, oder für die Anti-Alkoholiker ein Softdrink sein! Ein Pint Guinness würde dort nämlich um die 4-5€ kosten. Die Ausstellungen und die Darstellung waren es auf jeden Fall wert, es wurde viel Liebe ins Detail gesteckt und es ist einfach eine große Familiengeschichte und Arbeitertradition dahinter, denn die Guinness-Brauerei war einst der größte Arbeitgeber in Dublin und der Umgebung und spielt auch heute noch eine große Rolle auf dem Arbeitsmarkt dort.
Nachdem wir mit dem Bus wieder zurück in die Innenstadt gefahren sind, sind wir noch etwas Essen gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.
Mein nächster Off-Day ging dann zusammen mit zwei anderen Co-Workern einfach nur an den Strand in Kilkeel. 15 Minuten mit dem Fahrrad und schon stehst du am Meer. Mit einem unfassbar schönen Himmel und unglaublicher Ruhe und Gelassenheit.
Am Samstag durfte ich dann noch mit den zwei Söhnen meiner Hauseltern nach Rostrevor auf den Family Day im Narnia Trail. Hier hat der ansässige Heimatverein in einem Park sich die Mühe gemacht und verschiedene Teil der Narnia-Filme nachgebaut, wie beispielsweise die Schranktür oder kleine Feenhäuschen in den Bäumen. Der Autor der Narnia-Reihe kommt nämlich hier aus der Gegend!
Am Family Day wurde dann der ganze Park noch mit Darstellern und Touren ausgestattet, es gab Foodtrucks und einige Aktivitäten wie Bogenschießen oder Kinderschminken,was sehr viel Spaß gemacht hat.
Ich hoffe, ihr seid jetzt wieder auf dem neuesten Stand, ansonsten geht es jetzt mit großen Schritten auf Weihnachten zu und langsam wird es hier auch Winter. Winter bedeutet nicht, dass es unfassbar kalt wird, allerdings wird es sehr nass und dadurch zieht einem die Kälte (zumindest gefühlt) direkt in die Knochen.
Bis dann,
eure Jovana
Hier im Camphill gab es einfach unfassbar viel zu Unternehmen und erledigen. Zuerst Michaelmas, von dem ich euch ja schon berichtet habe, und danach natürlich Halloween, was hier ziemlich groß gefeiert wird.
Wir hatten in Mourne Grange eine Halloween Party für unsere Villager mit Kostümen, Spielen und allem drum und dran. Wir Short-Term Co-Worker, wie liebevoll die Freiwilligen hier genannt werden, sollten diese Party organisieren und es hat unseren Bewohnern unglaublich viel Spaß gemacht!
Ich bin gut hier im Arbeitsalltag angekommen und genieße meine freien Tage, an denen ich auch einfach mal etwas anderes sehen kann.
Desweiteren fand ein Music-Workshop statt, in dem unsere Villager einige typisch irische Instrumente wie die Tinwhistle (das ist eine kleine Flöte aus Metall) oder Bodhràn (Trommeln) ausprobieren konnten. Auch Flöte und Akkordeon standen hoch im Kurs.
Ziemlich große Neuigkeiten sind, dass meine Hauseltern unsere Community verlassen werden um zurück nach Deutschland zu gehen - für mich heißt das also die neue Hausmutter kennen zu lernen. Ich kenne sie schon ein wenig, habe mich ein paar mal mit ihr unterhalten und sie macht einen super netten Eindruck - weitere Infos werden dann folgen!
Mit dem Bus in die "Ferne" - Dublin als Tourist
Vor knapp einem Monat - als das Wetter noch schön und nicht ganz so kalt war - haben Jasmin und ich uns auf den Weg nach Dublin gemacht. Wir sind extra früh morgens aufgestanden, um auch ja genug Zeit in dieser Stadt zu haben.Und was macht man als erstes, wenn man in Dublin als Tourist ankommt? Natürlich - Eine Sightseeing-Hop-on-Hop-off-Bus-Tour mit dem typischen roten Doppeldeckerbus! Wer sich das auch überlegt, dem empfehle ich - egal in welcher Stadt - ein 24h Ticket für einen Hop-on-Hop-off-Bus zu kaufen. Dann könnt ihr den ganzen Tag in Ruhe durch die Stadt schlendern und wenn ihr Lust habt weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit fahren - und ihr müsst nicht mehr extra zahlen.
Als wir dann eine Haltestelle gefunden hatten, ging es für uns los. Durch einige Straßen, die man einfach mal gesehen haben soll, zu unserem ersten "Hop-Off" Stop, dem Trinity College. Von dort danach weiter zu einigen Streetart-Häusern und zum Guinness-Storehouse - die Guinness Brauerei inklusive Museum, die ich schon die ganze Zeit sehen wollte!
| Das Trinity College: ein beeindruckender, Jahrhunderte alter Uni-Campus |
| Street-Art |
Das Guinness-Storehouse befindet sich etwas außerhalb, aber da der Sightseeing-Bus dort hält, mussten wir uns keine Sorgen darum machen, wie wir dort hin kommen. Es ist aufgeteilt in 6 Stockwerke und wurde von der ursprünglichen Haupt-Brauerei zu einem Museum umgebaut. Im Storehouse werden die Brauprozesse, verschiedene Fakten, die Geschichte der Werbung, die hinter Guiness steckt, und vieles mehr ausgestellt und super rübergebracht!
Wir haben mit Studentenrabatt 22€ Eintritt bezahlt, was ein Haufen Geld ist. Dadurch, dass man jedoch am Ende der Tour in der Gravity Bar im obersten Stockwerk ein Pint Guinness bekommt wenn man seine Eintrittskarte zeigt, mindert das wieder etwas den Preis. Das muss übrigens nicht unbedingt das klassische, dunkle Guinness-Stout-Bier sein, sondern kann auch ein Ale, oder für die Anti-Alkoholiker ein Softdrink sein! Ein Pint Guinness würde dort nämlich um die 4-5€ kosten. Die Ausstellungen und die Darstellung waren es auf jeden Fall wert, es wurde viel Liebe ins Detail gesteckt und es ist einfach eine große Familiengeschichte und Arbeitertradition dahinter, denn die Guinness-Brauerei war einst der größte Arbeitgeber in Dublin und der Umgebung und spielt auch heute noch eine große Rolle auf dem Arbeitsmarkt dort.
| Die Aussicht aus der Gravity-Bar |
| Wir haben ein Guinness Dublin Amber Pale Ale ausprobiert - das normale Guinness können wir ja immer im Pub trinken! |
Nachdem wir mit dem Bus wieder zurück in die Innenstadt gefahren sind, sind wir noch etwas Essen gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.
Warum in die Ferne?
...wenn es um die Ecke doch am schönsten ist.Mein nächster Off-Day ging dann zusammen mit zwei anderen Co-Workern einfach nur an den Strand in Kilkeel. 15 Minuten mit dem Fahrrad und schon stehst du am Meer. Mit einem unfassbar schönen Himmel und unglaublicher Ruhe und Gelassenheit.
Und dann noch ein paar generelle Updates
Meine anderen freien Tage, die ich bis jetzt hatte, habe ich dann noch in Newry und Newcastle verbracht. Das sind die nächsten Städte hier, die beide mit dem Bus gut zu erreichen sind.Am Samstag durfte ich dann noch mit den zwei Söhnen meiner Hauseltern nach Rostrevor auf den Family Day im Narnia Trail. Hier hat der ansässige Heimatverein in einem Park sich die Mühe gemacht und verschiedene Teil der Narnia-Filme nachgebaut, wie beispielsweise die Schranktür oder kleine Feenhäuschen in den Bäumen. Der Autor der Narnia-Reihe kommt nämlich hier aus der Gegend!
Am Family Day wurde dann der ganze Park noch mit Darstellern und Touren ausgestattet, es gab Foodtrucks und einige Aktivitäten wie Bogenschießen oder Kinderschminken,was sehr viel Spaß gemacht hat.
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| König Aslan von Narnia |
| Eine kleine Feenwohnung |
Ich hoffe, ihr seid jetzt wieder auf dem neuesten Stand, ansonsten geht es jetzt mit großen Schritten auf Weihnachten zu und langsam wird es hier auch Winter. Winter bedeutet nicht, dass es unfassbar kalt wird, allerdings wird es sehr nass und dadurch zieht einem die Kälte (zumindest gefühlt) direkt in die Knochen.
Bis dann,
eure Jovana







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